Wildkarwasserfall im Teufelsgraben

Die Angst, dass einen in Seeham der Teufel holt, ist selbst im sagenumwobenen Teufelsgraben unbegründet. Es handelt sich dabei um ein wahres Naturjuwel. Durch die wildromantische Schlucht führt ein Natur- und Erlebnispfad zum Wildkarwasserfall und zu zwei Mühlen, die im Zuge des Öko-Kulturprojekts „Teufelsgraben“ revitalisiert wurden.

 

Die Kaiserbuche

Kaiser Joseph II.  kam am 28. Oktober 1779 in unsere Gegend. Die Habsburger erwarben damals das Innviertel und wollten ihr neues Land besichtigen. An seinen Besuch erinnert die Kaiserbuche. Sie zählte zu den ältesten Naturdenkmälern des Landes. In ca. zwei Stunden Gehzeit vom Ortskern aus erreicht man die Anhöhe, von der man einen herrlichen Blick über den Salzburger Flachgau, die Seen und die Berge genießen kann.

Die rund 225 Jahre alte Kaiserbuche auf dem Haunsberg wurde am 12. August 2004 von einem Sturm umgerissen. Dabei wurde die Kapelle leicht beschädigt. Die vergoldete Krone, die zum Gedenken an den Besuch des Kaisers Josef II. auf dem Obelisken ausgestellt war, komplett zerstört.

Im Rahmen der Rettungsaktion für die kranke Kaiserbuche wurden in der Landesgärtnerei  genetische Erben gezogen.  Am 1. Mai 2005 wurde bei „Kaiserwetter“ die neue Kaiserbuche von Baumpate und Kaisersohn  Otto von Habsburg eingesetzt.

Linde am Thurn

Wer den „Haunsberg-Weg“ wählt, kommt von Oberkarellen nach Stadl, über Buchwinkl nach Kalchgrub und kann sie schon von weitem sehen: Die Linde am Thurn steht am höchsten Punkt der Gemeinde Berndorf bei Salzburg. Ihr kräftiger Stamm, dessen Wuzeln tief in die Erde ragen, misst zwei Meter. In rund zwei Metern Höhe teilt sich dieser in mehrere Einzeläste und misst fast 20 Meter im Umfang.

Die Linde am Thurn ist ein stiller Zeitzeuge

Denn das Jahr 1912 wurde überzogen von wahrlich historischen Ereignissen. Unter anderem vom ersten Fallschirmsprung aus einem Flugzeug und dem tragischen Untergang der Titanic.

Weitab jener Geschehnisse fand die Geschichte der Linde ihren Anfang. Es war August Haberl, der – im Volksmund war er auch als Kalchgruberbauer bekannt , den Steckling einer Winterlinde auf einem Wiesenhügel, der zugleich der höchste Punkt der ist, Gemeinde einsetzte. Da steht sie nun, auf 687 Metern Höhe in der idyllischen Provinz im Flachgau.

„Gut besucht!“

Das Grundstück samt Linde befindet sich in Besitz vom „Wirtn z’Schwand„. Die Familie Salzlechner heißt alle Besucher des Wanderwegs am Haunsberg willkommen, die an warmen Sommertagen den Sonnenuntergang und einzigartige Atmosphäre unter der historischen Linde erleben möchten. Reiter sind ebenfalls gern gesehene Gäste.

Der Ort ist ein Logenplatz in der Natur. Hier nimmt man die Schönheit der Region auf und tankt Energie für den Alltag. Es lohnt sich immer, den Haunsberg entlang zu wandern. Nach einem kurzen Anstieg ist man oben und kann die Aussicht ins Dorf, an klaren Sommertagen in die Weiten von Oberösterreich und weiter südlich Salzburg’s Hausberge erblicken.